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Das Netzwerk
Wenn Sie den PC nicht nur privat, sondern beispielsweise in einem Kleinbetrieb
oder Mittelbetrieb einsetzen, dann sind meistens weitere PC's vorhanden.
Wenn Sie nicht gerade jeden Rechner isoliert einsetzen, müssen
Sie die Datenübertragung zwischen den Computern und die Verteilung
der angeschlossenen Geräteeinheiten, insbesondere Drucker, Scanner,
Plotter usw. organisieren. Wenn mehrere Computer für diesen Zweck miteinander
verkabelt werden, spricht man von einer Vernetzung von Computern zu
einem Netzwerk. Die miteinander vernetzten Computer und die angeschlossenen
Geräteeinheiten stellen ein lokales Netzwerk (LAN = local area
network) dar. Die heutigen Netzwerke bieten bereits ein hohes Maß an
Benutzerfreundlichkeit. Der Administrator eines Netzwerks weiß jedoch
nur zu gut, dass der Aufbau und die Erweiterung von Netzwerken von der
Hardware und der Netzwerk-Software her mit teilweise handfesten Problemen
einher geht. Im folgenden sollen die wichtigsten Begriffe im Zusammenhang
mit Netzwerken angesprochen werden.
Für lokale Netze gibt es vier Topologien : Stern,
Ring, Bus und Baum Sie können auch gemischt
werden. Bei einem Netz mit Sterntopologie laufen alle Nachrichten von den
Stationen in Richtung eines zentralen Verteilers,
je nach Technik Hub
oder Switch genannt, und von diesem an die
jeweilige Zeile. Man verwendet die Sternstruktur
im Zusammenhang mit strukturierter Verkabelung
und/oder Glasfasernetzen. Mit passenden Verteilern
kann die Sterntopologie alle anderen Topologien "nachmachen" und
man kann Shared Media LANs unterschiedlicher Geschwindigkeiten
sowie Switched LANs mischen. Außerdem ist
die Fehlersuche in einem sternförmigen Netz
recht einfach, weil man alle Leitungen einzeln
prüfen kann. All dies sind Gründe dafür,
dass man LANs heute im Gegensatz zu früher
fast ausschließlich mit einer Sterntopologie
aufbaut.
Netze mit Bustopologie gehen
von dem Gedanken eines Mediums aus, das in gewissen Abständen
angezapft wird. Die Nachricht, die eine Station
aussendet, wandert dann wie beim Radio mit dem Medium
Luft in alle Richtungen über das Kabel. Diese Broadcasting-Technik ist zwar eine nachrichtentechnische
Geradeauslösung, hat sich aber stark am Markt
durchgesetzt. Der Bus ist leicht erweiterbar, indem
man einfach eine weitere Anzapfung zu den bereits
bestehenden baut. Koaxialkabel ist das historische
Standartmedium für Bus-LANs jedoch eher als
Netze mit Sterntopologie auf, bei denen die zentrale
Verteiler den Bus nachbilden.
Busse, Sterne und Stern-Busse sowie
alle anderen denkbaren schleifenfreie Topologien
werden auch als Diffusionsnetze bezeichnet. Die andere große LAN-Gruppe
sind die Netze mit Ringtopologie , bei denen die Stationen sozusagen "in
Reihe" geschaltet werden und der erste mit
dem letzten verbunden wird. Bei heutigen technischen
Ausführungen wandern die Nachrichten jedoch
nicht als ganzes von Station zu Station, sondern
an jede Station existiert ein sogenanntes Ring-Interface,
das einige wenige Bits Speicher besitzt. Diese Speicherplätze
hintereinander geschaltet bilden den Ring, für
die Darstellung der Signale sind die Leitungen zwischen
den Stationen nicht relevant. Um aber die Umlaufzeit
nicht unnötig zu erhöhen, dürfen
die einzelnen Speicher nicht allzu groß und
die Anzahl der Stationen nicht allzu hoch sein.
Systeme mit Baumtopologien ergeben sich durch die Struktur
von Breitband-Verteilernetzen.
Wie bereits erwähnt, entfallen viele topologische
Grundüberlegungen im Rahmen einer angemessenen
universellen Verkabelungsstrategie. Es bleibt jedoch
der Unterschied zwischen schleifenfreien und schleifenhaltigen
LANs.
bzw. offiziell die Vernetzung nach IEEE 802.3 ist ein rein physikalischer Standard (Schicht 1 des ISO-Modells). Übertragungsmedium ist Thick-Wire-Ethernet (dickes Koaxialkabel, bis zu 500 m), Thin-Wire-Ethernet oder Cheapernet (dünnes Koaxialkabel, bis zu 185 m), Twisted-Pair-Kabel oder Glasfaser. (Sog. Transceiver dienen dem Übergang von Thick- auf Thin-Wire-Ethernet.) Der maximale Abstand zwischen zwei Stationen (LAN) beträgt 1.5 km, die maximale Datenübertragungsrate beträgt nominell 10 MBit/sec, in der Praxis erreicht man bis zu 100 KByte/sec. Daten werden in Form von Paketen versandt, die grundsätzlich wie folgt aufgebaut sind: Header/Absender/Empfänger/Daten/Checksum. Jede Station (Ethernet-Karte) ist durch eine weltweit eindeutige Ethernet-Adresse (MAC-Adresse) charakterisiert, die sich aus Hersteller- und Seriennummer zusammensetzt. Die Größe der Pakete (Framegröße) muß im Bereich von 64 bis 1518 Byte (Octets) liegen (kleines Problem: bei VLAN Tagging kommen 4 Byte dazu).
| 10Base2 |
Cheapernet, Thin-Wire-Ethernet dünnes Koaxialkabel, max. Länge 185 m, üblicherweise RG58-Kupferkoaxialkabel physikalisch und logisch als Bus (linear mit 50-Ohm-Abschlußwiderständen) |
| 10Base5 |
Yellow Cable, Thick Ethernet, max. Länge 500 m |
| 10Base-T (IEEE 802.3i) |
Twisted Pair physikalisch ein Stern mit einem Hub im Mittelpunkt RJ45-Stecker, max. 100 m Kabellänge Punkt-zu-Punkt-Verbindungen (über Patchfelder) |
| 10Base-FL (IEEE 802.3j) |
Glasfaser (Multimode-LWL), max. Länge 2 km |
nominelle maximale Datenübertragungsrate: 100 MBit/sec ("100BASE").
nominelle maximale Datenübertragungsrate: 1 GBit/sec = 1000 MBit/sec ("1000BASE"), nur Switching-Technologie (keine Repeater/Hubs).
| 1000BASE-T |
Twisted Pair Cat 5 UTP Kabel: max. 100 m Länge |
| 1000BASE-CX |
Twisted Pair shielded copper: max. 25 m Länge |
| 1000BASE-SX |
Glasfaser (fiber short distance) Multimode: 220 bis 550 m Länge |
| 1000BASE-LX |
Glasfaser (fiber long distance) Monomode: bis ca. 5 km Länge Multimode: 220 bis 550 m Länge |
Gespannt haben die Netzwerker darauf gewartet. Die Weichen für 1000 MBit/s auf Twisted-Pair-Kabel sind mit der Verabschiedung des Standarts IEEE 802.3 ab seit einem Jahr gestellt - und inzwischen sind die ersten 1000Base-T-Produkte auf dem Markt erhältlich. Gigabit Ethernet bietet gegenüber der Datenrate von Fast-Ethernet nochmals eine Steigerung um den Faktor 10.Die Hoffnung, die sich also mit 1000Base-T verbindet: einem mit TP-Kabel realisierten Netzwerk ohne Neuverkabelung neue Leistung beizubringen.
Das Collision-Detect-Prinzip hat den Nachteil, daß nicht letztlich garantiert werden kann, daß ein Paket jemals den Zugriff auf das Netzwerk bekommt. Diesen Nachteil umgeht der Token Ring, indem ein Token von Rechner zu Rechner gesendet wird. Nur der Besitzer des Rechners ist berechtigt zu senden. Man spart die Austastlücken, die Zeiten für die Kollisionen, benötigt aber Bandbreite für das Token. Ob Token Ring oder Ethernet durchsatzstärker ist, ist schwer zu sagen, da dies vom Einsatzumfeld abhängt. Da eine Token-Ring-Verkabelung aber deutlich teurer ist, scheint es in letzter Zeit mehr und mehr von Ethernet verdrängt zu werden.
Eine Domäne ist eine Ansammlung
von Computer-Konten. Nur Workstation und -Server können
wirklich eine Domäne angehören. Windows 95/98/Me - Rechner gehören
ebenso wie Windows NT/2000/XP
- Rechner und DOS - gestützte Rechner nicht einer
Domäne
an, sondern sind Client einer Domäne. Benutzer
werden über einen gesicherten Netzwerkkanal von
einem Domänen - Controller überprüft.
Der für die Überprüfung zuständig
NT - Dienst ist der NetLogon-Dienst. Der erste Server,
der in einer Domäne laufen muss, ist der primäre
- Domänen - Controller.
Der PDC unterhält eine zentrale Datenbank, in der alle Informationen zu den Benutzerkonten gespeichert sind. Der PDC ist dafür zuständig, die Benutzer einer Domäne beim Anmelden auf die entsprechende Berechtigungen zu überprüfen. Der PDC kann ebenso als Datei-, Druck- oder Anwendungs-Server agieren. In einer Domäne kann es immer nur einen PDC geben. Die gesamte Verwaltung von Benutzerkonten und Computerkonten sollte auf dem PDC erfolgen. Der PDC synchronisiert die Verzeichnisdatenbank mit dem Sicherungs - Domänen - Controller.
Der Sicherungs - Domänen - Controller arbeitet mit dem PDC zusammen, und sind für die Überprüfung der Anmeldeanfragen von Benutzern verantwortlich. Sie nehmen dem PDC einen Teil dieser Anmeldeabfragen ab. Sicherungs - Domänen - Controller erhalten in regelmäßigen Abständen oder Synchronisations - Sitzungen vom primären - Domäne - Controller Aktualisierungen der Verzeichnisbank der Domäne. Ein BDC kann auch Funktionen als Datei-, Druck- oder Anwendungs-Server übernehmen. Die Anzahl von BDCs innerhalb einer Domäne ist unbeschränkt.
Alleinstehende Server sind NT - Server, die nur als Datei-, Druck- oder Anwendungs-Server agieren. Sie können entweder einer Arbeitsgruppe oder einer Domäne angehören. Alleinstehende Server übernehmen keine Überprüfung von Anmeldeaufgaben.

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